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Die Zerstörung der Buddha-Statuen führte zum Untergang der späten Zhou-Dynastie


Chai Rong, der zweite König der späten Zhou-Dynastie, führte eine Kampagne an, um den Buddhismus zu vernichten. Er dachte, damit die Wirtschaft in seinem Reich zu beleben. Sechs Monate nach seinem Tod war auch die Zhou-Dynastie ausgelöscht.

Nach den Angaben in „Alte Geschichten der fünf Dynastien“ und „Neue Geschichten der fünf Dynastien“, war die späte Zhou-Dynastie im Februar 955 sehr verschuldet. Als erstes zwang Chai Rong seine Beamten zu bedingungslosem Gehorsam. Dann befahl er den Abriss aller Tempel und die Zerstörung aller Buddha-Statuen aus Bronze, um sie schmelzen zu lassen und daraus Kupfermünzen herzustellen. In einem Jahr wurden 30.336 Tempel niedergerissen und zerstört.

Vier Jahre später erlag Chai Rong im Alter von 39 Jahren im Juni 959 seinen Krankheiten. Seine Herrschaft währte nur sechs Jahre.

Vor seinem Tod ging Chai Rong in Begleitung seiner Beamten zu einem Hügel in Waqiao Guan. Er fragte seine Beamten nach den Namen dieses Ortes. Sie sagten: „Der Legende nach wird dieser Hügel ‚der kranke Drachen ruht‘ genannt. Chai Rong verfiel in Schweigen. In der darauffolgenden Nacht befiel Chai Rong eine tödliche Krankheit. In seinen letzten Atemzügen hinterließ er seine königliche Armee Zhao Kuangyin, der später die Macht übernahm und die Song-Dynastie begründete.

Am 03. Januar 960, ein halbes Jahr nach dem Tod von Chai Rong, wurde sein siebenjähriger Sohn zur Abdankung gezwungen und musste den königlichen Thron Zhao Kuangyin anbieten. Chai Rongs Traum einer wirtschaftlich starken und nachhaltigen späten Zhou-Dynastie war damit ein Ende gesetzt.

Als Zusammenfassung für Chai Rongs tragisches Ende steht in der „Alten Geschichte der fünf Dynastien“: „Dazu bestimmt, kurz zu leben, Traum zerstört, trauriges Leben“. Das war das Ergebnis seiner Verfolgung des Buddhismus.

Die Gefolgsleute Chai Rongs verließen einer nach dem anderen das sinkende Schiff der späten Zhou-Dynastie und willigten ein, Zhao Kuangyin zur Macht zu verhelfen. Dadurch konnten sie die tragischen Konsequenzen des respektlosen Verhaltens gegenüber dem Buddhismus vermeiden. Im Gegensatz zur Situation unter der Herrschaft Chai Rongs konnten sie nun den Wohlstand und die wirtschaftliche Stabilität des Reiches genießen.

Originaltext: www.minghui.de

 

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