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(Ausgabe: No. 138 / Kategorie: Österreich/Europa) »Druckversion«

Organraub hinter Gittern
Das Recht, nach moralischen Grundsätze zu leben?

  
Nahe Linz symbolisierten 19 Stäbe vor einem Plakat den 20. Juli 1999 und den 19. Jahrestag des Beginns der Verfolgung.
 
Viele Interessierte und tiefgehende Gespräche am Wiener Stephansplatz, am 20.Juli.2018.
 
Wem man in China Begeisterung anmerkt - für Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht - der befindet sich in Lebensgefahr, heute wie vor 19 Jahren: Hunderttausende Menschen sind zu Tode gekommen, seit Staatschef Jiang Zemin am 20. Juli 1999 die Verfolgung von Falun Gong durchsetzte.

An diesem Jahrestag führten heuer auf dem Wiener Stephansplatz Menschen vieler Nationen Gespräche – über Glauben und Hoffnung. Die Regierung hat kein Interesse an ihrer Moral, wohl aber an ihren lebenswichtigen Organen:Chinesische Falun-Gong-Praktizierende waren schon vor zwei Jahrzehnten durch Fleiß und Ehrlichkeit aufgefallen, doch wurden sie bald darauf zu Staatsfeinden erklärt.

Es wurden ihnen menschenunwürdige Arbeitszeiten aufgezwungen – für wenig Essen und spartanische Schlafplätze. Folter inbegriffen, medizinische Versorgung nicht. Aber oft wurde von Blutuntersuchungen berichtet - viele Arbeitslager befinden sich in der Nähe von Spitälern. Wohlhabende Kranke reisen an, sie haben bereits fixe Termine für ihre Transplantationen. Nur in China bekommt man innerhalb von 4-5 Tagen ein passendes Organ zu Verfügung gestellt. Die Termine für Transplantationen sind oft schon im voraus fixiert. (Mehr Informationen unter <www.dafoh.org

Passanten auf dem Wiener Stephansplatz erfuhren diese Tatsachen über Lautsprecher auf deutsch, englisch und chinesisch. Transparente und eine Fotoausstellung regten an, die Geschichte von Falun Gong/Falun Dafa kennen zu lernen und die Anklage gegen Jiang Zemin wegen Völkermord zu unterschreiben. Neben den Büchern „Staats-Organe“ und „The Slaughter“ lag die aktuelle Parlamentarische Bürgerinitiative: „Wir Österreicher wollen keine Organe aus China, für die unschuldige Menschen getötet werden.“

Ein junger Mann, der in China aufgewachsen ist, fragte österreichische Praktizierende, ob sie denn schon in China gewesen seien und Beweise für die Verfolgung gefunden hätten. So erfuhr er von Untersuchungen und Augen-zeugenberichten, außerdem von der Tatsache, dass Menschen in über 100 Ländern der Welt Falun Gong-Praktizierende schätzen und von ihnen keinerlei Unrecht erfahren haben. Die Empfehlung, zu Chinesen zu sagen: „Falun Dafa hao“ („Falun Dafa ist gut!“) nahm er nachdenklich auf.

Es kamen auch Menschen aus China vorbei, die aufgrund der Informationen überlegten, aus der Kommunistischen Partei Chinas auszutreten.Den ganzen Tag über wurden die 5 Übungen vorgeführt.

Viele Menschen hatten Freude an der angenehmen Atmosphäre und wünschten den Falun-Gong-Praktizierenden in China Freiheit. Dass die Gemeinschaft bis heute nicht zum Aufgeben gezwungen werden konnte, erweckte Staunen. Informationsmaterial wurde mitgenommen, um die Hoffnung auf einen Sieg von Gutwilligkeit und Gewaltfreiheit weiter zu geben.

In Linz hatten sich schon vor dem 20. Juli viele Menschen für ein Ende der Verfolgung eingesetzt: Die Übungen und eine Kerzenlicht-Mahnwache waren bei einem Open Air Festival ein Anziehungspunkt für engagierte und mitfühlende Besucher.
 

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