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Durch Sklavenarbeit den Willen brechen
So massiv missachtet die KP Chinas internationale Konvention

Seit Beginn der Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas wurden unzählige Falun-Dafa-Praktizierende gefoltert und durch Sklavenarbeit ausgebeutet. Dies ist international bekannt, doch die Verstöße gehen weiter.

Schon 1919 hatte China die „Konvention gegen Zwangsarbeit“ unterzeichnet. 1930 wurde Zwangsarbeit durch die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) geächtet. www.antifolterkonvention.de

Zu den heute angewendeten Foltermethoden gehören Prügel, Elektroschock, Zwangsernährung, Vergiftung, extreme Temperaturen, medizinische Experimente, Wasserverliese, Totenbettfolter und Organraub.

Urheber dieser Verbrechen ist Chinas Ex-Staatschef Jiang Zemin, der die Verfolgung von Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) im Jahr 1999 befahl. Er schuf das Gestapo-ähnliche „Büro 610“ und nutzte das Sicherheits-, Rechts- und Justizsystem für die Verfolgung und Ermordung zahlloser Praktizierenden.

Brutale und raue Umgebung

Gefängnis und Arbeitslager bedeuten mehr als nur den Verlust der Freiheit.

Die harten Lebens- und Arbeitsbedingungen können den Willen eines Menschen brechen und ihn in den Wahnsinn treiben. Die Verpflegung für die Praktizierenden und die Häftlinge insgesamt ist von sehr schlechter Qualität. Viele Insassen litten an Unterernährung und Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Hepatitis und Krätze.

Eine Werkstatt zur Herstellung von Handschuhen in der zweiten Staffel im Zwangsarbeitslager Zhongba in der Provinz Guizhou fertigt Innenfutter von Handschuhen aus abgetragener Kleidung von Krankenhäusern, Müllzentren und Bestattungsunternehmen. Die Stoffe sind schmutzig, voller Blutflecken, Schmutz und Schimmel. Die Luft in der Werkstatt ist giftig und voller Fliegen. Die Häftlinge müssen unter solchen Bedingungen ungeschützt arbeiten; die Hände und Füße von Dutzenden Häftlingen in der zweiten Staffel trieften vor Eiter, trotzdem wurden sie weiter gezwungen, die Handschuhe herzustellen.

Das Dritte Zwangsarbeitslager in der Provinz Henan kaufte Falun-Dafa-Praktizierende zu einem Preis von 800 Yuan [ca Euro 105] pro Person aus anderen Zwangsarbeitslagern ein. Sie werden gezwungen, rund um die Uhr zu arbeiten und werden für jede Regelverletzung, die sie begehen, gefoltert. Das Arbeitslager hat einen Vertrag mit der Firma Henan Rebecca Hair Products und wird von ihr gut bezahlt. Produkte, die in Zwangsarbeit hergestellt werden, bringen mehr Gewinn als solche, die außerhalb der Gefängnismauern entstehen und füllen die Taschen der Gefängnis- und Arbeits-lagerwärter und -beamten.

Toxinen ausgesetzt

In China produzieren und verkaufen einige Firmenchefs unethischer Unternehmen heimlich verbotene oder giftige Produkte zu enormen Gewinnen. Um Inspektionen durch die Vollzugsbehörden zu vermeiden, schließen sich diese Unternehmen mit Zwangsarbeitslagern und Gefängnissen zusammen. Von diesem lukrativen Geschäft verlockt, sind diese nicht abgeneigt, die Tatsache zu ignorieren, dass viele Inhaltsstoffe schädlich sind. Die Praktizierenden sind nicht mit Schutzvorrichtungen wie Masken und Handschuhen ausgestattet - viele litten unter Nasenbluten, Herzrasen, Atemnot, geschwollenen roten Augen und anderen körperlichen Beschwerden, viele verloren ihr Leben.

Die Endprodukte werden national und international verkauft, ohne die Giftigkeit der Materialien zu erwähnen. Zahlreiche Verbraucher wurden geschädigt, ohne es zu wissen. Das Zwangsarbeitslager von Jiamusi in der Provinz Heilongjiang unterzeichnete mit einem solchen Unternehmen einen Vertrag über die Herstellung von Handytaschen und Autositzmatten aus giftigen Materialien, die den Verbrauchern schaden.

Gehirnwäsche und Umerziehung

Abgesehen davon, dass sie für billige oder kostenlose Arbeit herangezogen werden, unterzieht man die Praktizierenden auch einer Gehirnwäsche. Die Wärter verwenden alle Arten von Methoden, einschließlich Folter, und schrecken bei der „Umerziehung“ vor nichts zurück. Sobald sie die Anzahl der „Umerzogenen“ erhöhen, werden die Wärter mit Auszeichnungen und Prämien belohnt.

Chinas Sklavenarbeit wurde offiziell als völkerrechtswidrig eingestuft, aber die Welt hat China nicht zur Rechenschaft gezogen, so dass die Verstöße weitergehen.


Originaltext: www.minghui.de

 

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