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Organraub in China
Schockierender Untersuchungsbericht

  
David Matas, kanadischer Menschenrechtsanwalt bei seiner Rede.
 
Das „China Organ Harvest Research Center“ präsentierte seine neuesten Forschungsergebnisse beim 27. Internationalen Kongress der Transplantationsgesellschaft Anfang Juli 2018 in Madrid. Die Forscher dokumentierten ihre Ergebnisse in dem 341-seitigen Bericht „Chinas Missbrauch mit Transplantaten hält trotz Reformversprechen an“.

Die Autoren des Berichts hatten neue Entwicklungen nach 2015 im chinesischen Organspende-System, der Regierungspolitik und bei Organtransplantation in Hunderten von chinesischen Krankenhäusern erforscht. Aufgrund ihrer Analyse kamen sie zu dem Ergebnis, dass die Anzahl der Transplantationen nach wie vor höher ist als die Zahl der legalen Spenden, dass die Organe immer noch „nach Bedarf“ für Ausländer zur Verfügung stehen und dass es im Transplantationssystem nach wie vor fast keine Kontrolle gibt.

Arthur Caplan, Professor für Bioethik an der medizinischen Universität in New York, schrieb im Vorwort des Berichts: „China - wie dieser hervorragend dokumentierte Bericht zeigt - erlaubt weiterhin Menschenrechtsverletzungen und die ethisch abwertende Behandlung seiner Bürger, indem es Tötungen zulässt, um Organe für Transplantationen zu erhalten.

Der Bericht muss sowohl von der Transplantationsgesellschaft als auch von Regierungen auf der ganzen Welt beachtet werden. Sie müssen deutlich machen, dass eine ,Tötung für Organe-Politik’ dazu führen wird, dass China von der vollen Teilnahme an Transplantationen, medizinischer Forschung und Ärztekongressen ausgeschlossen wird, unabhängig von den Fähigkeiten der chinesischen Transplantationsmedizin.“

Die Geschäftsführerin des Forschungszentrums, Grace Yin, sagte, dass die offizielle Zahl der Organtransplantationen in China von bis zu 15.000 pro Jahr weit unter der realen Zahl liege. Laut Yin könne diese Anzahl bereits von nur wenigen Krankenhäusern in China überschritten werden.

Basierend auf den Daten des Untersuchungsberichtes zur Verweildauer nach der Operation und der Belegungsrate der verfügbaren Betten schätzen die Autoren, dass die 165 staatlich anerkannten Transplantationszentren Chinas zusammen über 70.000 Operationen pro Jahr durchführen können.

David Matas, kanadischer Menschenrechtsanwalt und Pionier in der Erforschung von Organtransplantationsmissbrauch in China meinte dazu:
„Wir sollten sie ausgrenzen, bis sie völlig transparent und bereit sind, eine externe Untersuchung zuzulassen. Und mein Appell an alle, die in der Transplantationsbranche tätig sind: Arbeiten Sie nicht mit chinesischen Ärzten zusammen.“

Originaltext: www.minghui.de

 

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