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(Ausgabe: No. 74 / Kategorie: Presse)
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China Observer, 25.12.09
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Bundeskanzlerin Merkel bestürzt über Urteil für chinesischen Dissidenten
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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich "bestürzt" über das Urteil und die lange Haftstrafe für den chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo gezeigt. "Ich bedauere, dass die chinesische Regierung trotz großer Fortschritte in anderen Bereichen die Meinungs- und Pressefreiheit immer noch massiv einschränkt", hieß es in einer Stellungnahme der Kanzlerin, die auf eine Revision des Urteils hoffe. Liu war heute verurteilt woren. (…) Liu war vor rund einem Jahr wegen der Veröffentlichung der Charta 08 festgenommen worden - eines von inzwischen rund 10.000 Menschen unterzeichneten Aufrufs für mehr Demokratie und Menschenrechte in China. (…) Wie zuvor waren auch am Freitag keine westlichen Journalisten oder Diplomaten zum Prozess zugelassen. Liu plädierte in dem Verfahren auf nicht schuldig. Seit der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem Tiananmen-Platz 1989 war der Schriftsteller und frühere Universitätsdozent die meiste Zeit entweder im Gefängnis, im Arbeitslager oder stand unter Hausarrest. (…)
(Quelle: China Observer)
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Epoch Times Deutschland, 28.12.2009
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Abgeordnete in Hongkong loben die Entscheidung des spanischen Gerichtshofs
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Im November nahm das spanische Nationalgericht Anzeigen gegen fünf hochrangige chinesische Parteibeamte an wegen Völkermord und Folter an Falun Gong Anhängern – darunter auch Jiang Zemin und Luo Gan. Es ist das erste Mal, dass ein Gericht die Verfolgung von Falun Gong Anhängern als Verbrechen des Völkermords bestätigt hat.
Abgeordnete aus Hongkong loben die Entscheidung des spanischen Gerichtshofs als wahrhaftig historisches Beispiel für die Aufrechterhaltung des Rechts durch ein juristisches Verfahren.
Albert Ho, Rechtsanwalt und Vorsitzender der Demokratischen Partei, erklärte, dass die Bedeutsamkeit mehr in der Vorgehensweise selbst als in seinem Ergebnis liege.
"Diese richterliche Entscheidung (…) wird in die Geschichte eingehen und auf die Erziehung der nächsten Generation einwirken; denn die Entscheidung des Gerichts stellt die Stimme der Justiz dar. Sie wird dazu beitragen, dass die Öffentlichkeit die Täter verurteilt – ein entscheidender Schritt nach vorn", sagte er. (…)
(Quelle: Epoch Times Deutschland)
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