3.194 verifizierte Todesopfer durch Folter
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Österreichischer Falun Dafa Newsletter
Ausgabe No. 65, November 2008
 


 Leitartikel
 
   
Druck des chinesischen Regimes auf Eutelsat unterbindet NTDTV

Am 16. Juni 2008 schaltete die französische Firma Eutelsat Communications abrupt die Übertragung von New Tang Dynasty Television (NTDTV) durch ihren W5 Satelliten über Festland China ab. Dies geschah gerade einige Wochen vor den Olympischen Spielen, wo auch von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) landesweite vorolympische Säuberungsaktionen gegen Falun Gong Praktizierende durchgeführt wurden.  [mehr...]  
  

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 Österreich/Europa
 
   
Falun Gong Praktizierende berichten: Zwei Infostände in Linz

Am 11. und am 18. Oktober veranstalteten wir Infostände in Linz. Das erste Mal am Schillerpark und den darauf folgenden Samstag am Taubenmarkt. Beide Male erhielten wir gute Resonanz und es waren tolle Gelegenheiten um Menschen über Falun Dafa einerseits und andererseits über die grausame Verfolgung und den Organraub in China zu berichten.  [mehr...]  
  

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 Meinung
 
   
Warum die Ausstrahlung von NTDTV in China Falun Gong ein Anliegen ist

Eutelsat hat durch seinen Kniefall vor Chinas Regime die Ausstrahlung von New Tang Dynasty Television (NTDTV) über China gestoppt. Dieses Versagen der Wahrung demokratischer Werte hat auch Falun Gong Praktizierende betroffen gemacht. Denn NTDTV ist das einzige in China empfangbare TV Programm gewesen, das unzensuriert über Menschenrechtsprobleme in China berichtet hat.  [mehr...]  

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 China
 
   
Die tragische Geschichte der Cao Xiuxia (47)
Ein erschütternder Brief ihres Ehemannes Qu Yufeng

Ich heiße Qu Yufeng und bin der Ehemann von Cao Xiuxia. Wir führten ein überaus glückliches gemeinsames Leben. Sie war an Tuberkulose erkrankt und verbrachte vier Jahre im Krankenhaus. Im Krankenhaus konnte sie nicht geheilt werden, aber nachdem sie 1998 mit Falun Dafa angefangen hatte, wurde sie wieder gesund, sehr sanftmütig und geduldig. Sie profitierte durch die Kultivierung und erzählte den Menschen, wie wunderbar Falun Dafa ist. Obwohl ich nie selbst praktizierte, unterstützte ich ihre Kultivierung sehr.  [mehr...]  

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 Kurzberichte
 
   
Vater und Sohn an den Folgen der Verfolgung gestorben

Am 19. September 1999 wurde der Falun Dafa Praktizierende Yu Zhenyi aus Harbin, Provinz Heilongjiang festgenommen und ohne rechtliche Grundlage eingesperrt. Im September 2001 wurde er zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Damals war er bereits gefoltert worden. Im April 2002 wurde er in das dritte Gefängnis Harbin überführt. Am 25. April 2002 brachte ihn seine Familie zu einer Notbehandlung aus dem Zwangsarbeitslager Wanjia in das zweite Krankenhaus, das zur medizinischen Universität Harbin gehört. Eine Untersuchung ergab, dass ihm brutal auf den Kopf geschlagen worden war und er schwere innere Verletzungen hatte. Er starb am 14. Mai 2002. Sein Vater, Yu Guanyun, wurde im Juli 2002 festgenommen und zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Er starb am 11. Januar 2003 infolge der Folterungen, die er im Zwangsarbeitslager Changlinzi und im Krankenhaus des Zwangsarbeitslagers Wanjia in Harbin erlitten hatte. Um der Verhaftung zu entgehen, ist sein jüngerer Bruder Yu Zhenxiong in den letzten fünf Jahren nicht mehr nach Hause gekommen.  [Weitere Artikel in dieser Kategorie...]  
  
Yu Zhenyi (links), sein jüngerer Bruder Yu Zhenxiong (rechts) und in der Mitte ihr Vater Yu Guanyun

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Historisches Foto: Morgendliche Übungsgruppe in Chanchun 1998

Die Stadt Changchun im Nordosten Chinas ist die Heimatstadt des Begründers von Falun Dafa, Li Hongzhi. Hunderte Menschen übten hier jeden Morgen gemeinsam.  [Weitere Artikel in dieser Kategorie...]  
  

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 Aktuelle Zahlen der Verfolgung
 
   
  • 3.194 verifizierte Todesopfer durch Folter (die Dunkelziffer ist weit höher)

  • Im Oktober 2008 erklären 912 Menschen ihre durch Folter und Gehirnwäsche erzwungenen Erklärungen, auf das Ausüben von Falun Dafa zu verzichten, für ungültig.

  • Weitere 846 Menschen erklären ihre Täuschung durch Chinas Regime für nichtig.
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 Ausland
 
   
Parade in Israel

Am 15. Oktober 2008 traf sich eine Gruppe israelischer Falun Gong Praktizierender im Sackler Gan Park im Zentrum Jerusalems, um an Israels jährlicher traditioneller Sukkoth Festivalparade teilzunehmen. Es versammelten sich bereits am Morgen zehntausende Menschen im Park, darunter auch viele ausländische Touristen, die Israel besuchten, nur um am Festival teilzunehmen.  [Weitere Artikel in dieser Kategorie...]  
  

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 Presse
 
   
Wiener Zeitung, 10.10.2008
Friedensnobelpreis an Dissident?

Knapp vor der Vergabe des diesjährigen Friedensnobelpreises ist völlig unklar, wem die hohe Ehrung zuteil wird. Das zuständige Komitee in Oslo hat keinerlei Informationen nach außen dringen lassen. Als aussichtsreiche Anwärter werden die chinesischen Menschenrechtler Hu Jia und Gao Zhisheng sowie die im US-Exil lebenden Chinesen Wei Jingsheng und Rebiya Kadeer genannt. (...) Peking hat offiziell davor gewarnt, die Auszeichnung an einen chinesischen Regimegegner zu vergeben. Der Sprecher des Außenministeriums, Qin Qang, erwähnte ausdrücklich den inhaftierten Hu Jia. „Wenn der Preis so einer Person verliehen würde, würde das dem Zweck der Auszeichnung widersprechen“, so Qin. "Jeder weiß, was für eine Person Hu Jia ist", so Qin. "Er hat das Verbrechen der Untergrabung des Staates begangen und ist verurteilt worden." (...) Gao Zhisheng ist Rechtsanwalt, der zu einem der prominentesten Kritiker von Menschenrechtsverletzungen in China wurde. Er nahm Fälle von Eigentumsverletzungen, der verbotenen Falun-Gong-Bewegung und religiöser Verfolgung an. Im August 2006 wurde er verhaftet und unter Hausarrest gestellt.

(Quelle: Wiener Zeitung)  [Weitere Artikel in dieser Kategorie...]
 

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wiwo.de, 6.10.2008
Skype-Nutzer in China ausspioniert

Der Internet-Kurzmitteilungsdienst Skype hat die Zensur und das Speichern von Mitteilungen, die aus Sicht der chinesischen Behörden als politisch "anstößig" gelten könnten, eingeräumt. Die chinesische Version von Skype, TOM-Skype, hat nach Enthüllungen von Computerfachleuten und Menschenrechtsaktivisten der Forschergruppe Citizen Lab der Universität Toronto die geblockten Nachrichten auf unsicheren Servern in China gespeichert. Diese Server sind frei zugänglich und enthielten außerdem die Codes zur Entschlüsselung der Daten.. (...) Wie Citizen Lab entdeckte, hat die chinesische Software Mitteilungen mit den Wörtern "Demokratie", "Tibet", "Kommunistische Partei", "Olympische Spiele" oder dem Namen der in China verbotenen Bewegung "Falun Gong" herausgefiltert und gesperrt. Auf der Liste steht laut den Forschern auch das Wort "Milchpulver", das auf den aktuellen Skandal um mit Melanin verseuchte Lebensmittel aus China hinweist. Möglicherweise wurde auch nach anderen Kriterien wie dem Benutzernamen ausgefiltert. (...) Die Daten wurden vermutlich auch der chinesischen Regierung zugänglich gemacht.

(Quelle: wiwo.de)  [Weitere Artikel in dieser Kategorie...]
 

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 Tradition
 
   
Traditionelles aus China: Versprechen einhalten

Zhuo Shu war eine wohlbekannte Person während der Zeit der Drei Reiche (die Königreiche Wei 220-265, Shu 221-263 und Wu 222-280). Er war für seine Ehrlichkeit bekannt und hielt immer sein Wort. Eines Tages besuchte Zhuo Shu seinen Freund, den großen General Zhuge Ke, um ihm Lebewohl zu sagen bevor er von Jianye (das heutige Nanjing) in seine Heimatstadt Huiji (heute Shaoxing in der Provinz Zhejiang) reiste. Zhuge Ke fragte ihn, wann er wieder von seiner Heimatstadt zurückkehren würde und Zhuo Shu nannte ihm die Zeit und den Tag.  [mehr...]  
  

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 Falun Dafa in Kürze
 
   
Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle chinesische Meditationsform. Sie beinhaltet fünf körperliche Übungen, die gemeinsam mit der tiefen Lehre von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zur körperlichen Gesundheit und seelischen Zufriedenheit beitragen. Wegen dieser wirkungsvollen Effekte erfreute sich Falun Dafa in China sehr schnell großer Beliebtheit. In nur 7 Jahren wuchs die Anzahl der Praktizierenden auf ca. 100 Mio. Diese Anzahl erschien dem damaligen Staatschef, Jiang Zemin, zu groß, somit wurde Falun Gong 1999 verboten. Eine Propagandawelle der Lügen und Verleumdungen begann. Viele unschuldige Menschen wurden inhaftiert, gefoltert und getötet.

Dieser Newsletter soll die Geschehnisse in der brutalen Verfolgung gegen friedliche Menschen aufzeigen. ... es betrifft uns alle
 

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 Impressum
 
   
Herausgeber:
Falun Dafa Informationszentrum Österreich,
5020 Salzburg, Bessarabierstraße 72/16
E-Mail: newsletter@faluninfo.at
Web: http://newsletter.faluninfo.at

Allgemeine Infos über Falun Gong:
http://www.falundafa.at

Aktuelle Nachrichten / Situation in China:
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