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| Österreichischer Falun Dafa Newsletter |
| Ausgabe No. 35, Mai 2006 |
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Dass in China Organe von Hingerichteten für den Organhandel verwendet werden ist eine bekannte Tatsache. Was 2 Zeugen aus China bei Medieninterviews im März berichteten, bringt nicht nur erneut den Fokus auf das Thema Organhandel in China, sondern enthüllt wohl eine dunkelste Seite der Verfolgung an Falun Gong Praktizierenden in China: Arbeitslager und Krankenhäuser arbeiten zusammen um die Organe von lebenden Falun Gong Praktizierenden werden entnommen und für den Organhandel verwendet - Falun Gong Praktizierende werden als lebende Organbank eingesetzt.
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Vom 7. bis zum 9. April 2006 wurde das Asiatisch-Europäische Treffen der Wirtschaftsminister und Finanzminister in Wien abgehalten. Das Treffen brachte die Finanz- und Wirtschaftsminister aus 25 europäischen und 13 asiatischen Staaten zusammen, darunter auch China.
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Anfang März waren die ersten Meldungen über organisierten Organraub an Falun Gong Praktizierenden aufgetaucht. Mehrere Zeugen berichteten von derartigen Organtransplantationen in einem Geheimlager in Sujiatun, China, welches an ein Krankenhaus angeschlossen war. Während nun Chinas Regime eiligst alle Spuren in Sujiatun beseitigt hat, ist mittlerweile bekannt geworden, dass Sujiatun nur eines von vielen derartigen Konzentrationslager darstellt.
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Dass der Handel mit Organen für Transplantationen ein gewinnbringendes Geschäft für das Regime der Kommunistischen Partei darstellt, steht mittlerweile wohl außer Zweifel. Zu offen werben chinesische Krankenhäuser im Internet mit Nieren, Lebern, Hornhäuten etc. Doch wer sind die Organspender?
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Folteralltag im Yaojia Gefängnis in Dalian, Provinz Shenyang
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Falun Gong-Praktizierenden wurde ein Eisenring um den Hals, eine Handschelle und eine Fußkette angelegt. Die drei Teile wurden dann mit einer Eisenkette so verbunden, dass man gezwungen war sich nach vorne zu beugen. Die Fußkette war an einem Eisenstück befestigt, welches wiederum am Bett angebracht war. Wenn Falun Gong Praktizierende "Falun Dafa ist gut" laut riefen, wurde ihnen der Mund mit Lappen gestopft.
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Folter durch die Brigade für Nationale Sicherheit der Polizei in Tiexi
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Seit dem Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 foltert und quält die Polizei der Stadt Shenyang systematisch Falun Gong Praktizierende. Das Bild zeigt die Nachstellung einer "beliebten" Methode: harte Holzstäbe auf den Beinen hin- und herrollen.
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Eindrucksvolle Falun Gong Morgenübungen in Peking
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Vor dem Jahr 1999 war das Praktizieren von Falun Gong nicht nur erlaubt, es wurde von der Regierung aufgrund seiner positiven Auswirkungen auf die Gesundheit sogar gefördert. Sie sehen ein Bild von einem der vielen Übungsplätze in der Hauptstadt Peking, wo Hunderte Praktizierende die Übungen machten.
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Aktuelle Zahlen der Verfolgung |
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- 2.862 verifizierte Todesopfer durch Folter (die Dunkelziffer ist weit höher)
- Im April 2006 erklären weitere 3.794 Menschen ihre durch Folter und Gehirnwäsche erzwungenen Erklärungen, auf das Ausüben von Falun Dafa zu verzichten, für ungültig.
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Große Mauer der Tatsachen
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Am 08.04.2006 veranstalteten die Praktizierenden aus Vancouver in der Stadt Liezhiwen die Aktion "Große Mauer der Tatsachen" und riefen dazu auf, gemeinsam die Verfolgung zu stoppen.
Falun Gong Praktizierende aus verschiedenen Lebensbereichen nahmen an dieser Veranstaltung teil. Sie standen, in schwarz und weiß gekleidet mit einer weißen Blume an der Brust, entlang der dritten Straße der Stadt Liezhiwen und hielten Spruchbänder und Informationstafeln in den Händen. Die Falun Gong Praktizierenden verteilten die Informationen und sammelten Unterschriften. Sie forderten die kanadische Regierung auf, die blutige Sünde der KP Chinas zu verurteilen und einen Untersuchungsausschuss zu bilden, um zu helfen, die faschistische Brutalität der KP Chinas zu stoppen.
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Die UNO will Folter-Vorwürfe der Falun Gong-Bewegung in China untersuchen.Der UNO-Sonderberichterstatter für Folter, Manfred Nowak, kündigte an, Anschuldigungen der Bewegung über Misshandlungen von 6000 seiner Anhänger in einem "Lager" nachzugehen. (...) Die Zustände in einem Spital in der Provinzhauptstadt Shenyang im Nordosten des Landes glichen einem "Konzentrationslager, so die Vorwürfe in einem bereits im März erstmals veröffentlichten Bericht von Falun Gong.
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Hamburger Abendblatt, 18. April 2006
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Kopf oder Zahl
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Martins Rubenis: Mit einem Hungerstreik will der lettische Rodler, der bei Olympia in Turin die Bronzemedaille gewonnen hatte, gegen Menschenrechtsverletzungen in China protestieren. Er sei ein Jahr Mitglied der von China ausgehenden religiösen Bewegung Falun Gong gewesen und wisse deshalb, dass Repressionen gegen deren Mitglieder zugenommen hätten. Dagegen wolle er mit Blick auf die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking protestieren.
(Quelle: www.abendblatt.de/daten/2006/04/18/553971.html)
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Deutsche Welle, 12.04.2006
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Religion als Mittel zum Zweck
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Etwas kurios ist es schon: Das atheistische China richtet ein internationales Buddhismus-Forum aus. Es passt gut in die staatliche Propaganda von der offenen Volksrepublik. Kritiker halten das Treffen für eine Propaganda-Veranstaltung der Regierung in Peking. Es soll religiöse Offenheit vortäuschen und von der Verletzung der Menschenrechte in der Volksrepublik ablenken. Es erscheint auch passend, dass das Buddhismus-Forum kurz vor einem Treffen von Chinas Staatschef Hu Jintao mit George W. Bush Ende April stattfindet.
(Quelle: www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1968112,00.html)
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China ist die Heimat von Legenden, die von chinesischen Drachen handeln. Vor Tausenden von Jahren haben sich die Chinesen selbst als Abkömmlinge von chinesischen Drachen gesehen. Es gibt eine große Anzahl von Aufzeichnungen, welche die Existenz von chinesischen Drachen in der Geschichte zum Inhalt haben. Tatsächlich gab es laut den Legenden zwei chinesische Könige, die den chinesischen Drachen sehr nahe standen.
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Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle chinesische Meditationsform. Sie beinhaltet fünf körperliche Übungen, die gemeinsam mit der tiefen Lehre von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zur körperlichen Gesundheit und seelischen Zufriedenheit beitragen. Wegen dieser wirkungsvollen Effekte erfreute sich Falun Dafa in China sehr schnell großer Beliebtheit. In nur 7 Jahren wuchs die Anzahl der Praktizierenden auf ca. 100 Mio. Diese Anzahl erschien dem damaligen Staatschef, Jiang Zemin, zu groß, somit wurde Falun Gong 1999 verboten. Eine Propagandawelle der Lügen und Verleumdungen begann. Viele unschuldige Menschen wurden inhaftiert, gefoltert und getötet.
Dieser Newsletter soll die Geschehnisse in der brutalen Verfolgung gegen friedliche Menschen aufzeigen. ... es betrifft uns alle
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