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| Österreichischer Falun Dafa Newsletter |
| Ausgabe No. 30, Dezember 2005 |
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Im November 2005, kurz vor dem Staatsbesuch von Hu Jintao, dem Vorsitzenden der kommunistischen Partei Chinas (KPC), in Europa, hat ein Menschenrechtsvorfall in China die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit an sich gezogen. Nicht nur Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International, sondern auch weltbekannte Medien wie Financial Times und Washington Post haben alle über das Schicksal des chinesischen Anwalts GAO Zhisheng berichtet.
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Am 3.11.2005 luden die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Zeitung "Die Neue Epoche" zu einer Podiumsdiskussion im Österreichischen Journalistenclub in Wien ein. Hauptredner waren Herr Yonglin Chen, ehemaliger Erster Sekretär des chinesischen Konsulates in Sydney, und Herr Fengjun Hao, ehemaliger Offizier des "Büro 610" in Tianjin. Beide Herren kehrten dieses Jahr der kommunistischen Partei Chinas (KPC) den Rücken und suchten in Australien um Asyl an, da sie ihre Arbeit nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten. Nun sind sie auf der ganzen Welt unterwegs, um über die staatlich organisierten Menschenrechtsverletzungen, Verfolgungs- und Geheimdienstpraktiken durch die VR China zu erzählen.
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Die Verfolgung an Falun Gong Praktizierenden war von Anfang an durch die egoistischen Ziele von Machthabern in China motiviert. Doch mittlerweile ist die Verfolgung derart eskaliert, dass es auch den chinesischen Behörden und Machthabern Sorge bereitet. Da sich bis jetzt noch keine wesentlichen Schritte zur Beendigung der Verfolgung seitens der chinesischen Regierung gezeigt haben, kommen starke Zweifel auf, inwieweit die chinesische Regierung in der Lage ist, diese letztendlich für alle fatale Verfolgung zu beenden.
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Dem Falun Dafa Info-Zentrum wurden vor Kurzem folgende Bilder aus China zugespielt. Sie zeigen die grausamen Verstümmelungen an der Falun Gong Praktizierenden Wan Yunjie aus der Stadt Dalian in der Provinz Liaoning und veranschaulichen auf drastische Weise, mit welch brutaler Gewalt noch immer gegen friedliche Falun Gong Praktizierende vorgegangen wird.
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Die Foltermethode "Vier auf einem Brett"
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Aus dem Bericht einer Falun Gong Praktizierenden, die im Jahr 2000 im Pekinger Xuanwu Bezirkssicherheitsbüro gefoltert worden war: "Daraufhin zogen mehrere Polizisten mich auf den Boden und drehten mich auf den Rücken. Eine Person trat in meinen Bauch. Doch da ich immer noch nicht nachgab, legten sie ein Brett auf meinen Bauch und zwei Personen stampften darauf. Als ich ihnen immer noch nichts sagte, traten drei Personen auf mich ein. Später waren es vier und dann fünf Personen." Der gesamte Bericht unter:
www.minghui.de/articles/200510/25866.html
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| Vier chinesische Beamte trampeln, auf einem Brett stehend, auf dem Bauch einer Falun Gong Praktizierenden herum |
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Foto aus der Zeit vor der Verfolgung
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Dieses Amateurfoto zeigt eine Übungsgruppe in der Stadt Dalian im Oktober 1998. Jeden Morgen trafen sich dort mehrere hundert Falun Gong Praktizierende, um gemeinsam die fünf anmutigen und ruhigen Übungen auszuführen.
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| Hunderte Falun Gong Praktizierende bei ihren morgendlichen Übungen auf dem Xinghai-Platz in der Stadt Dalian, 1998 |
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Provinz Guizhou: Bunte Laternen aus Sklavenarbeit für den Export
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Die fünfte Brigade des Zhongba Arbeitslagers, die in erster Linie Falun Gong Übende verfolgt, produziert bunte Laternen, die in die meisten europäischen Länder, wie Belgien, Italien und Frankreich und in viele nordamerikanische und andere asiatische Länder exportiert werden. Großhändler ist die Zhuhai Chili Electronic Ltd.
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Aktuelle Zahlen der Verfolgung |
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- 2.781 verifizierte Todesopfer durch Folter (die Dunkelziffer ist weit höher)
- Im November 2005 erklären weitere 5.020 Menschen ihre durch Folter und Gehirnwäsche erzwungenen Erklärungen, auf das Ausüben von Falun Dafa zu verzichten, für ungültig.
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Chinas Handelsminister in Spanien wegen Völkermordes angezeigt
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Am 8. November 2005 haben 15 Falun Gong Praktizierende, die durch die KP Chinas verfolgt wurden, den Anwalt Carlos Iglesias engagiert, Strafanzeige gegen den chinesischen Handelsminister Bo Xilai am höchsten Gerichtshof zu erheben. Bo wurde des Völkermordes und der Folter gegen Falun Gong beschuldigt. Nach Einreichung der Strafanzeige wurde Carlos Iglesias vor dem höchsten Gerichtshof von vielen spanischen Medien interviewt. Viele spanische Medien berichteten über diese Nachrichten. Die Verbrechen Bos wurden von ai und der UN-Menschenrechtskommission bestätigt. Der Rechtsanwalt Carlos Iglesias erklärte, dass Spanien ein demokratisches Land sei, in dem die Spanischen Gerichte solche ausländischen Verbrechen verhandeln können.
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Am Adlon gab es gestern stundenlange Sperrungen / Proteste gegen chinesischen Staatspräsidenten
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Berlin - Sechs akkreditierte Journalisten sind am Freitag von einem Besuchstermin des chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao im Roten Rathaus in Berlin ausgeschlossen worden. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) mitteilte, arbeiten die Journalisten für den Rundfunksender Voice of America, den New Yorker Fernsehsender NTD-TV, die chinesischsprachige "Epoch Times" sowie "Die Neue Epoche".
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Jahrhunderte lang betrachtete Europa die chinesische Kultur als eine in sich verschlossene, fremde, erstarrt in Sitten und Ritualen. Diese Wertschätzung der Chinesen im Umgang mit Ritualen ließ die kostbaren kulturellen Schätze und Lehren über Mensch und die Natur über Jahrtausende erhalten. Die Ernsthaftigkeit der Erhaltung alter Rituale zeigt die Prozedur der damaligen Eheschließung.
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Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle chinesische Meditationsform. Sie beinhaltet fünf körperliche Übungen, die gemeinsam mit der tiefen Lehre von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zur körperlichen Gesundheit und seelischen Zufriedenheit beitragen. Wegen dieser wirkungsvollen Effekte erfreute sich Falun Dafa in China sehr schnell großer Beliebtheit. In nur 7 Jahren wuchs die Anzahl der Praktizierenden auf ca. 100 Mio. Diese Anzahl erschien dem damaligen Staatschef, Jiang Zemin, zu groß, somit wurde Falun Gong 1999 verboten. Eine Propagandawelle der Lügen und Verleumdungen begann. Viele unschuldige Menschen wurden inhaftiert, gefoltert und getötet.
Dieser Newsletter soll die Geschehnisse in der brutalen Verfolgung gegen friedliche Menschen aufzeigen. ... es betrifft uns alle
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