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(Ausgabe: No. 22 / Kategorie: Presse) »Druckversion«

St. Galler Tagblatt - 28. Feb. 2005
Ein Fall von Telefonterror?

Xiaoyang Wang lebt seit 1998 in der Schweiz, seit 1999 in St. Gallen. Im Herbst macht die 25-jährige Chinesin ihren Abschluss an der HSG. Eine gewöhnliche Karriere einer Auslandstudentin. (...)

Seit 1998 praktiziert Xiaoyang Wang diesen chinesisches Meditationsstil mit Qi-Gong-Elementen, der 92 von Li Hongzhi begründet wurde. (...) Glaubt man Falun Gong, macht die Verfolgung durch die KP auch nicht vor Staatsgrenzen halt. In einer Mitteilung vom 7. Februar meldete dessen Schweizer Infostelle, dass Private in einem Dutzend Länder in Europa, USA und Kanada «massivem Telefonterror» ausgesetzt worden seien.

Ab Band werde Propaganda auf Chinesisch und Englisch gegen Falun Gong gemacht. Als eines der Opfer dieses «Telefonterrors» bezeichnet sich auch Xiaoyang Wang. Laut ihren Aufzeichnungen erhielt sie vom 6. bis zum 9. Februar insgesamt 73, am 7. Februar ganze 60 Anrufe in zehn Stunden.

Auf diesen Aufnahmen ist eine englische Stimme zu hören, die Falun Gong ihrerseits bezichtigt, bereits seit 2003 gegen chinesische Bürger Telefonkampagnen durchzuführen.
 

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